frohe weihnachten
friedvolle festtage
viel gesundheit und glück
gute freundinnen und viel herzenshonigbalsam
ein dach über dem kopf
genug zu trinken und zu essen
genug zum ankleiden
und alles, was dein herz lachen lässt!
dies wünsche ich dir
besonders auch für das neue jahr 2012!
lass es dir wohl ergehen!
anita
Samstag, 24. Dezember 2011
merry christmas and a happy new year!
Mittwoch, 7. Dezember 2011
my old green heart.
mein grünes herz war einmal sehr jung.
nun ist es in die jahre gekommen.
es ist älter geworden.
die selbstgebastelte papiergeschenkschachtel, in der es all die jahre gelegen hatte, ist etwas zerknautscht.
und das gehäkelte grün ist ein bisserl aufgewölbt.
wie ein abgetragener schuh, dessen schuhspitze in den himmel sieht.
wenn ich mein grünes herz in meinen händen halte,
wenn ich daran rieche, um seinen wollduft einzuatmen,
wenn ich es mit den fingerspitzen berühre,
dann beginnt sich der zauber zu entfalten.
der zauber. die magie. die begeisterung.
die leidenschaft.
das so-war-das und das so-ist-es-nun.
dieser zauber lässt mich lächeln.
diese magie lässt mich erstaunen.
diese begeisterung lebt still und laut in meinem eigenen herzen.
diese leidenschaft brennt und brennt und brennt.
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vieles ist wie es war.
manches wandelte sich.
und einiges entsteht wie in meinen schönsten träumen.
und das andere wird völlig anders.
kopfschüttelig-staunend-unvorstellbar.
auch hier.
alles lässt mich lächeln.
DANKE fürs durchhalten, vorbeischauen, nachfragen, winke hinterlassend, zeitlassen, anspornen, warten.
... one point for each week of silence ...
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Freitag, 9. Juli 2010
one word. and a poem.
stille.
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"zur zeit der ebbe
schrieb ich worte in den sand.
ich legte mein herz
und meine ganze seele hinein.
zur flutzeit kehrte ich zurück,
um das geschriebene zu lesen.
nur meine unwissenheit fand ich im sand."
(kahlil gibran)
Freitag, 12. März 2010
with and without you.
wochenlang den laptop unberührt zu lassen, bedeutet beim erstmaligen starten und e-mail-nachlesen wie der eintritt in eine neue welt.
ich frage mich, woher ich die energie nehmen sollte, immer und überall dabei-zusein.
live nennt sich sowas.
synchron.
und aus meiner sicht hinke ich stets nach.
zuviel versäumt.
eintritt und austritt aus dieser internet-welt.
ich möchte eine präsente teilnehmerin dessen sein.
wortgeschriebenes erlebte reinpacken und rausschleudern in die ferne.
verschenken.
her-schenken.
seit längerem fühle ich mich dazu weniger und weniger in der lage.
das klingt paradox, wo ich doch jetzt gerade diese worte schreibe, um meine befindlichkeit zu teilen.
was bleibt zu erzählen, wenn so vieles mein herz so schwer drückt?
so vieles, womit ich schon so heftig ringe, dies für mich selbst klar schiff zu machen?
nein, mich freut's grad wenig gehäkeltes zu zeigen, obwohl sich das in den letzten wochen handgefertigte herzerfreuend stapelt.
lichtblicke.
wenn manches so drängt, mit unbeschreiblichem hier-bin-ich.
wenn manches so da ist, beim aufwachen, während des ganzen tages, beim schlafengehen.
die gedanken kreisen von selbst.
die folgen bedenken.
die nächsten schritte eines weges, der nur für die ersten paar meter im lichtschein aufleuchtet.
meine wünsche.
meine träume.
das so-soll-es-sein.
und die realität.
die beinharte wirklichkeit.
das jetzt.
nachdenken darüber, wie es dazu kommen konnte, dass das jetzt so ist, wie es ist.
sich tragen lassen.
frühlingswind.
mich winden.
mich rauswinden.
aus situationen, die mir die luft rauben.
und nein, nichts ist einfach.
im nachhinein erscheint immer alles einfach.
ein dominostein, der einen anderen berührt.
wachstum.
ich glaube, ich verändere mich derzeit so sehr, dass ich kaum worte dafür habe.
es ist, als wäre ich endgültig er-wachsen geworden.
mir all meiner verantwortung bewusst, die ich trage.
viele, die mich kannten, nannten mich eine starke persönlichkeit.
ich glaube, es ist die art, wie ich schaue.
wie ich menschen an-schaue.
sie betrachte.
mit ihnen mit-fühle.
dabei möchte ich gerade derzeit auch wie ein kind sein.
unbeschwert.
die lasten abwerfen.
das be-lastende, das nur nieder-drückt.
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es könnte so schön sein!!!
wieso ist dies manchem menschen so schwer begreiflich zu machen?
verzeiht, wenn ich still bin.
wenn eure zeilen unbeantwortet bleiben.
ich danke euch wortlos.
leise.
in meinen schlaflosen nächten.
ich hinterlasse diese worte.
mit der ungewissheit, wann ich wiederkomme.
ich brauche meine kraft für das leben.
Montag, 22. Februar 2010
nineteen months. and two days.
eigentlich wollte ich über die wirbelwindige tierliebe und ihre auswüchse berichten.
eigentlich.
doch eigentlich heisst es seit kurzem:
willkommen im trotzland!!
abgesehen vom unspektakulären lieblingswort "meis" = meins, ist die ankunft in diesem bisher fast unbekannten land blitzschnell vonstatten gegangen.
iris kam, sah und war da.
meinereiner rennt hinterher, reibt sich vor lauter verwunderung die augen und will nur noch weg, besser gesagt zurück ins schmuseland.
ok., nachdem der pass in letzterem abgelaufen ist, heisst es sich mit neuen landschaften anfreunden.
schroffe landschaften.
und was tun, wenn die große dame sich plötzlich verweigert?
bevor ich mit einer armlangen liste fächle, die jedes palmenblatt blass aussehen ließe, gibt's ein paar kostproben des heutigen tages:
- morgendliches windelwechseln wurde mama gestattet, doch das anziehen der kleider war verboten. papa, der eh schon spät dran war, "durfte" dies übernehmen.
- während sich papa rasierte, wurde im bartstoppelschaumgefüllten waschbecken geplanscht. aufstricken der ärmelbündchen war erst nach dem zweiten mama-versuch erfolgreich, weil unter den gestrengen augen des papas.
- papa fährt in die arbeit, und mama ist auf einmal ganz eine liebe. dem kuschelkurs wird durch ohrenzerfetzendes gekreische ein ende gesetzt.
- der plastiküberzug meiner heißgeliebten ovomaltine-dose wird ... ich sag' mal so: die dose schaut jetzt anders aus als noch gestern.
- dank papas ebay-tätigkeit-nämlich-massenhaft-winterschuh-einkauf hat das töchterlein die qual der wahl. sie darf aussuchen, mama sagt ja oder nein. heute suchte mama allein ein paar aus = sehr, sehr unbedacht.
nachdem der erste schuh am linken fuß prangte, wurde mit deutlichster zeigefinger-bestimmtheit = "deeee" auf ein anderes gezeigt. kaum war der erste schuh fort, der ausgesuchte zweite knapp vor den zehen, hieß es abermals "deeee" ... logischerweise war der mama-schuh doch der eindeutige favorit.
- der einkaufs-spaziergang gestaltete sich relativ problemlos. beim heimgang musste sich mama dafür hin und wieder hinter einer hecke verstecken, ihren kopf zeigen, "uhuuuu" winken und sich erneut verstecken, damit das wirbelwindmädchen die richtige richtung einschlug.
- während der mittäglichen kaffeerunde mit oma und tante fand ein "platz-test" statt. die tante (tatsächlich großtante) erhob sich kurz von ihrem platz, dieser wurde wirbelwindig besetzt, und als sich die tante wieder setzen wollte, fühlte sie einen festen geh-weg-handgriff auf ihrem oberarm. mama schnappt das töchterlein und setzt sie auf ihren matten-spielplatz zurück.
davor, dazwischen und danach viele kreischer.
nix für schwache nerven.
- das liftfahren in den stock darunter wird ergänzt durch affenartiges hinaufklettern der stiegen zu oma = mama schnappt das töchterlein und trägt sie die erklommenen stufen wieder hinunter, rein in unsere wohnung.
dazwischen noch lautere kreischer.
stiegenhausmusik, die jeder metal-band gerecht wird.
- das anschließende pfui-stinkt-die-windel-wechseln war eine total-verweigerung mit mama-hauen = mit den füßen einschlagen auf ihren oberkörper. mama schnappt das töchterlein und legt sie ins gitterbett. mit schnuller und kuscheltier ausgestattet entschläft sie ins selige träumeland.
das ist das allererste mal, dass sie sich ihre gack-windel zum einschlafen behält, und ich befinde mich gerade in einer seelischen verfassung zwischen entsetzen - verwunderung - schlechtem gewissen - und - gleich-weck-ich-sie-auf - und kapitulationsgedanken.
schlimmstenfalls bekommt sie neue kleider, das wäre dann die dritte garnitur dieses tages, und eine frische bettwäsche, die vielleicht länger frisch als die jetztige bleibt, nämlich zwei tage.
und sonst?
irgendwie nehme ich das alles trotz allem seeehr gelassen.
irgendwie ist diese mag-net-will-net-gar-nix-net-phase von all den vorangegangenen phasen, auch wenn diese lächerlich gegen die jetztige erscheinen, geeicht.
irgendwie bin ich viel strenger als der scheinbar-so-gestrenge papa.
irgendwie versuche ich gaaanz geduldig zu sein, klappt hin und wieder.
irgendwie bin ich sowas von froh, dass sie soooo einen starken willen hat.
irgendwie bin ich das alles sehr leid.
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ich sage mir:
sie spürt den frühling!!!
das ist das wetter (derzeit föhnig)!
das ist halt jetzt so!
ich soll ihr halt ihre grenzen zeigen!
ha, weit gefehlt:
irgendwie wickelt sie mich mit ihrem lächeln und lachen um den finger.
irgendwie gibt es nichts schöneres als ihre fröhliche lebendigkeit.
diese energie, die mich mitreisst in wunderbare höhen.
dieser pralle sonnenschein.
waaahhnsinnn!!!
und dazwischen bete ich mal, dass das pfui-windel seine grenzen einhält ...
Dienstag, 16. Februar 2010
crocheted doily with four pineapples. for my aunt.
die spinnweben in meinem inneren entfernen.
und dabei im außen laden und schränke öffnen.
sie ausräumen.
auswischen.
aussortieren.
viel müll.
noch viel mehr dinge, die ich wieder einräume.
mein gott, was hat sich bloß alles angesammelt?!!
daneben abends statt zu bloggen dem wirbelwindkind zum einschlafen lieder vorsingen.
weihnachtslieder, die sie heiß liebt.
frühlingslieder, die neu für sie sind und genauso geliebt.
das einschlafen findest meist gegen 22 uhr statt.
um spätestens 7.30 uhr flitzt sie wieder durch die wohnung.
und zwischen allem anderen häkle ich und häkle und häkle ... und sticke ...
ja, und auch liebgewordenen ufos wird das garaus gemacht!!
oft sind es ja nur ein paar fäden, die vernäht werden wollen.
und wenn das stück dann tatsächlich fertig ist, sich kein deut mehr daran rütteln lässt, macht sich er-leichterung breit.
ach, es gibt noch genug ufos!!
eine lange liste.
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auch wenn ich meist an mehreren sachen zeitgleich arbeite, in den letzten wochen stellte ich alles gleich fertig.
abgesehen von meinen gothic grannies.
und der blau-lila tasche.
diese entwickelt sich zum langzeitprojekt.
ein dreitagesnächteprojekt war dieses quadratische deckchen hier ...
zum geburtstag für meine lieblingstante.
die für mich wie eine zweite mama ist.
und die auch zu iris eine innige beziehung aufgebaut hat.
der blütenteil in der mitte eignet sich hervorragend als granny.
ahhh, ich sehe das alles bereits vor augen ... dieses muster mit unterschiedlichen "catania"-farben ... doch halt!!!
eines nach dem anderen.
und wieder ein punkt mehr in meiner liste.
dieses ananas-muster gefällt mir sehr.
einfach.
und wirkungsvoll ...
die vielen luftmaschenbögen finde ich reichlich langweilig zu häkeln, und froh war ich, wenn sich an den ecken ein paar stäbchen ankündigten.
am rand stäbchen mit kleinen pikots, die ich sehr liebe ...
meine tante hat sich gefreut und gleich das rosenstöckchen von meiner mama daraufgestellt.
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garn:
steinbach wolle "maxi",
art. 80, 100 % baumwolle, gekämmt, mercerisiert, gasiert
100 g ca. 550 m
farbe: 01 - weiss, partie: 044
nadel: 1,5 mm
anleitung:
lena special, ls 149, "häkelmaschen. fantasievolle vielfalt in form und farbe."
modell 26, seite 16 (abbildung) und seite 17 (anleitung)
größe: 20 cm x 20 cm
verbrauch: 20 g

